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Es macht keinen Lärm. Es wirft keinen Schlagschatten und es verschandelt keine Landschaft. Es schnurrt nur leise vor sich hin, wenn der Wind weht. Für die Beleuchtung einiger Energiesparlampen reicht der von ihm produzierte Strom allemal. Mit seiner Eigenkonstruktion eines Windrades errang Georg Fischer von der Weidener Fachoberschule jüngst einen Preis beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht“. Betreut von Technologielehrer Markus Friedl setzte der Schüler der 13. Klasse der Ausbildungsrichtung Technik seine Idee, Theorie und Praxis zu verbinden in über 200 Arbeitsstunden in ein voll funktionsfähiges Gerät um. Zugute kam ihm dabei die in der 11. Klasse absolvierte fachpraktische Ausbildung. Natürlich standen ihm für die Ausführung seiner Arbeit auch die Einrichtungen der schuleigenen Werkstätten zur Verfügung. In zwei Fachgesprächen am vergangenen Freitag in Neumarkt konnte Georg Fischer die Juroren überzeugen, dass er die Materie voll beherrscht und vor allem beim Umbau einer Kfz-Lichtmaschine vom Schrottplatz Kreativität bewiesen hat. Ein Geldpreis des Lionsclub für herausragende Leistung unterstreicht das gute Abschneiden des FOS-Schülers beim Wettbewerb.
Schulleiter Emil Gruber wies darauf hin, dass Schüler seiner Schule seit Jahren regelmäßig Preise bei „Jugend forscht“ erhielten. Der Oberstudiendirektor wertet dies als Beweis für die hochwertige theoretische und praxisnahe Ausbildung an der FOS Weiden. Diese führe bei den „Technikern“ in der Regel zu einem erfolgreichen Ingenieurstudium – sehr oft an der hiesigen „HAW“.
Autor: W. Meierhöfer, März 2010
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