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Schul-Blog 2016-17

Die neuesten Einträge finden Sie ganz unten!
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September 2016: Europa-Urkunde für die FOS BOS Weiden!

Wir - die FOS/BOS Weiden - erhalten als einzige Schule der Oberpfalz die Europa-Urkunde der Bayerischen Staatskanzlei – am 24. Oktober ist es soweit!

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Europa-Urkunde

September 2016: Signet “Bayern barrierefrei” für die FOS BOS Weiden

Das Thema Inklusion und Barrierefreiheit nimmt nach der Ratifizierung der UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderung eine immer wichtigere Position in unserem täglichen Leben ein. Als der Neubau der FOS/BOS im Jahr 2013 anstand war das Thema Barrierefreiheit für den Sachaufwandsträger Stadt Weiden i.d.OPf ebenfalls von großer Bedeutung. Obwohl zum Zeitpunkt der Ausschreibung die DIN 18040-1 (Nutzbarkeit öffentlich zugänglicher Gebäude) noch keine eingeführte technische Baubestimmung war, wurde im Rahmen der Ausschreibung auf deren Umsetzung be-standen. Dies brachte sowohl für die Planer als auch die Bauausführung einige spannende Aspekte zu Tage denn zum damaligen Zeitpunkt war in ganz Bayern noch keine Schule nach dieser DIN erstellt worden. Mit großem Engagement der Projektverantwortlichen gelang es dennoch dieses Projekt auch in Punkto Barrierefreiheit zu realisieren. In dieser Ausgestaltung ist diese Schule nach unserem Kenntnisstand bis dato die einzige Schule in Bayern welche barrierefrei nach der DIN 18040-1 ist. Diese Schule ist ein Musterprojekt für die Schullandschaft deutschlandweit.

Diese Bemühungen wurden nun auch von der Bayerischen Staatsregierung gewürdigt, welche der Schule und dem Sachaufwandsträger das Signet “Bayern barrierefrei” verleiht. Das Signet wird am 21.09.2016 um 13:30 Uhr in der Aula der FOS/BOS Weiden im Rahmen eines Pressegesprächs übergeben.

Quelle: Pressemitteilung der Stadt Weiden vom Sept. 2016

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Bayern_barrierefrei

Oktober 2016: Oktober 2016: Studieninformationstag -
Wie aus Fachoberschülern Professoren werden

Prof. Dr. Edwin Schicker gehörte dem ersten Jahrgang der 1970 in Weiden gegründeten Fach- und Berufsoberschule an, die sich damals im sogenannten Waldsassener Kasten befand. Um das Abitur in der Ausbildungsrichtung Technik zu erwerben, nahm er die damals noch lange und unbequeme Zugfahrt von Waldsassen nach Weiden gerne auf sich. Seine Schulzeit hat der Hochschulprofessor in bester Erinnerung.

weiterlesen: Teil 1 (Interview) von Silke Winkler (pdf)

Prof. Schicker

Prof. Dr. Schicker

Prof. Meiller

Prof. Dr. Meiller

Oktober 2016: Studieninformationstag -
Früh geplant ist halb gewonnen

Das Abitur liegt zwar noch in weiter Ferne. Dennoch bereitet die FOS/BOS Weiden schon jetzt ihre künftigen Absolventen auf die Zeit nach der Schule vor. „Unsere Schüler sollen ihre berufliche Zukunft bereits frühzeitig planen“, erklärte Oberstudiendirektorin Gabriele Dill. Bei dem von Bera-tungslehrerin Stefanie Barnutz organisierten Studieninformationstag war für jeden Schüler etwas dabei. 21 hochkarätige Referenten aus ganz Bayern präsentierten die verschiedensten Wege nach dem Abitur.

Weiterlesen: Bildbericht von Silke Winkler (pdf)

Studieninformationstag

Oktober 2016: Gestalter stellen ihre Ausbildungsrichtung vor:
Mit Kunst für Kunst begeistern

An vielen Schulen bleibt für Kunst kaum mehr Zeit. Nicht so an der FOS/BOS Weiden. Als eine der wenigen Fachoberschulen in Bayern führt sie die Ausbildungsrichtung Gestaltung. „Bei uns können Sie Ihr künstlerisches Talent ausleben und zukunftsorientiert weiterentwickeln“, betonte Schulleiterin Gabriele Dill bei der Begrüßung der rund 40 Teilnehmer des Workshops Kunst. Wie das funktioniert, erlebten die jungen Leute in zahlreichen Mitmachkursen unter Leitung der verschiedenen Lehrkräfte und Ausbilder. Im Angebot standen Personenzeichnen, Farbgestaltung, Typografie, Dreidimensionales Gestalten und Fotografie. „Die Schüler waren von unserem topmodern ausgestatteten Fotostudio derart begeistert, dass sie gar nicht mehr nach Hause wollten“, freute sich Jochen Lüftl, Fachbetreuer Gestaltung. In Vorträgen wurden die künftigen Schüler über Aufnahmevoraussetzungen und Besonderheiten der Ausbildungsrichtung informiert.

Kunstworkshop

So kreativ kann Unterricht sein. Davon überzeugten sich die Teilnehmer des Workshops Kunst an der FOS/BOS. Schulleiterin Gabriele Dill sowie die Kunsterzieher Ulrike Feth und Jochen Lüftl freuten sich über das rege Interesse der künftigen Schüler.

Text und Foto: Silke Winkler


Oktober 2016: Staatsministerin Beate Merk verleiht FOS/BOS die begehrte Europa-Urkunde für ihr herausragendes europäisches Engagement

Jetzt ist es hoch offiziell. Die FOS/BOS Weiden gehört zu den sieben besten bayerischen Schulen im Bereich des europäischen Engagements. Als einzige Schule in der Oberpfalz nahm sie die begehrte Europaurkunde aus den Händen von Staatsministerin Dr. Beate Merk entgegen. Bei der feierlichen Übergabe in München erklärte Merk, dass die Gustav-von-Schlör-Schule „beispielgebend für die Verbreitung des Europagedankens“ sei. Stellvertretend für ihre zahlreichen Projekte und innovativen Unterrichtskonzepte zur Völkerverständigung hob die Ministerin die preisgekrönte Teilnahme am History Award über somalische Flüchtlinge in Deutschland und den von der Schule organisierten Schüleraustausch mit Israel hervor. Die im vergangenen Schuljahr eingeführte Integrations-Vorklasse unter Einbindung der gesamten Schulfamilie fand beim Festakt im Prinz-Carl-Palais besonders lobende Erwähnung.

Wie sehr sich die Weidener Fach- und Berufsoberschule mit ihren ganz persönlichen europäischen und internationalen Vernetzungen verbunden fühlt, bewies der von Julia Pötschke getextete Poetry-Slam, den sie beim Festakt vor großem Publikum erklingen ließ. Besungen wurden die multilateralen Schulpartnerschaften, die Durchführung innovativer Projekte mit Europa-Bezug, die erfolgreiche Teilnahme an EU-Bildungsprogrammen, die nachhaltigen Erfolge beim Europäischen Wettbewerb und das Pilotprojekt Integrations-Vorklasse. Sowohl der Vortrag als auch der Inhalt des Poetry-Slams stießen auf große Begeisterung.
 

Europa-Schule 1
Europa-Schule 2

Stolz präsentiert Schulleiterin Gabriele Dill die „Europa-Urkunde 2016“, die sie aus den Händen von Staatsministerin Beate Merk beim Festakt im Prinz-Carl-Palais entgegennahm. Neben Lehrkräften und Schülern begleiteten Landrat Andreas Meier und Weidener Stadträte die Oberstudiendirektorin nach München. 

Text und Bilder: Silke Winkler

Hier geht's zum Video!
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Oktober 2016: 3. Demokratiekonferenz erstmals in der FOS/BOS Weiden

Erstmalig als Gastgeber der 3. Weidener Demokratiekonferenz freuten sich die Vertreter der FOS/BOS Weiden, Stellvertretender Schulleiter, Herr StD Gleixner und Herr OStR Rosenberger als schulischer Koordinator der Partnerschaft für Demokratie, die zahlreichen Repräsentanten des Bündnisses für Demokratie im Schulhaus begrüßen zu dürfen. Dass dieses Gremium in Weiden inzwischen auf einer sehr breiten Basis steht, belegten die unterschiedlichen Vertreter zahlreicher Vereinigungen und Organisationen aus der Stadt und den Landkreisen. So konnten die Organisatoren, Frau Reinhardt von der Stadt Weiden und Herr Schmid vom Verein ‚Arbeit und Leben‘ neben Vertretern von ‚Schule ohne Rassismus‘ und dem Jugendforum Weiden zahlreiche Vertreter von Vereinen und sozialen Trägern, auch Mitglieder verschiedener Stadtratsfraktionen und den Oberbürgermeister der Stadt Weiden, Herrn Seggewiß begrüßen.

Text und Foto: C. Rosenberger        Weiterlesen: Bildbericht (pdf)
 

Demokratiekonferenz (1)

Oberbürgermeister Kurt Seggewiß bei seinem Grußwort an die Konferenzteilnehmer


Oktober 2016: 3. Vortragsvormittag für die 12. Sozialklassen –
Studienchancen Fachabitur Sozialwesen

Im Vorlauf zum Hochschulinfotag an der FOS/BOS Weiden organisierte OStR Rosenberger für den 12. Oktober 2016 ein Vortragsteam von ehemaligen Sozialschülern, die mit ihren ganz unterschiedlich gewählten Studiengängen den kommenden Fachabiturienten der 12. Sozialklassen die große Bandbreite ihrer Studienmöglichkeiten von sozialen über wirtschaftlichen zu gestalterischen hin zu technischen Studiengängen veranschaulichen konnten.

Eingeladen dazu waren als Referenten Stephanie Derdon (FOS-Absolventin 2012) für den Studiengang Soziale Arbeit an der TH Nürnberg, André Pscherer (FOS-Absolvent 2011) mit dem Studiengang Handels- und Dienstleistungsmanagement an der OTH Weiden , Lena Schulze (FOS-Absolventin 2011) mit dem Studiengang Ressortjournalismus an der FH in Ansbach und Constantin Vogel (FOS-Absolvent 2011) mit dem Studiengang Maschinenbau an der OTH Regensburg.

In zwei Vortragsabschnitten erfuhren die Schülerinnen und Schüler der 12. FOS- und BOS-Klassen sehr persönliche Tipps und Hinweise aus erster Hand von Referenten, die vor nicht allzu langer Zeit selbst noch Schüler an der FOS/BOS Weiden gewesen waren.

Text und Foto: C. Rosenberger        Weiterlesen: Bildbericht (pdf)

Studienchancen

Ehemalige als Referenten für vielfältige Studiengänge wieder im Haus der FOS/BOS, (v. links: Schulleiterin Frau OStDin Dill, Herr André Pscherer, Herr StR Nicklas, Herr Constantin Vogel, Frau Lena Schulze, Frau Stephanie Derdon und Herr OStR Rosenberger)


Oktober 2016: Mitgliederversammlung des Fördervereins -
Schule der Chancengleichheit

Der Neue Tag berichtete über unsere Mitgliederversammlung 2016:
(Text und Foto: Siegfried Bühner)

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Oktober 2016: 5-jähriges Abi-Jubiläum und Wiedersehen mit der F 13 S

Ehemaligentreffen

In fröhlicher Runde beisammen: die Abiturklasse F 13 S (2011) mit ihren Lehrern Dagmar Brühler und Christoph Rosenberger im Teicher Zoigl

Organisiert von Lena Schulze und Constantin Vogel, trafen sich die Sozialwesen-Schülerinnen und -schüler des Abiturjahrgangs 2011, zusammen mit ihren früheren Lehrern Frau Brühler und Herrn Rosenberger, am 08. Oktober zum freudigen Wiedersehen und Beisammensein im Teicher Zoigl in Neuhaus. Bestens geplant und organisiert von Lena Schulze verbrachte man bei Kaffee und Kuchen sowie Zoigl-Bier und Brotzeit den Nachmittag und Abend miteinander. Spannend war es zu sehen und zu hören, welche unterschiedlichen beruflichen und privaten Wege jeder und jede Einzelne für sich gewählt und gefunden hat : von Ausbildungen im wirtschaftlichen und medizinischen Bereich und Studiengängen vom kreativen über den pädagogischen bis hin zum technischen Bereich zeigte sich, dass jeder seinen persönlichen Interessen und Zielen gefolgt ist und seinen ganz eigenen Weg eingeschlagen hat und mit Schwung geht.
Dass ähnliche Wege (vielleicht wieder über die FOS?) auch in Zukunft beschritten werden können, davon zeugt und dafür garantiert der bei einigen Ehemaligen schon vorhandene Nachwuchs.
Nach einigen Stunden des gemütlichen Beisammenseins ging man zwar auseinander, freute sich aber bereits auf ein Wiedersehen beim nächsten anstehenden Jubiläum!

Text und Foto: C. Rosenberger


Oktober 2016:  Projekt Lobbyismus - eine Gefahr für die Demokratie?

Ein Denkanstoß für kritische Politikbewertung durch die FOS- und BOS- Schüler/-innen

Lobbyismus

Referent Martin Jähnert von Lobbycontrol bei der Projektarbeit mit unseren Klassen"

Initiiert von Frau Bauer und organisiert von Frau Bauer und Frau Reichenberger, bereiteten die Kollegen Herr Kostial, Frau Reichenberger und Herr Rosenberger die Klassen B12WI, F12 Ga, und F12Sc zunächst auf ihrer Begegnung und Auseinandersetzung mit Lobbyarbeit in der Politik vor.  In Zeiten, in denen das Misstrauen gegenüber den etablierten Parteien und Politikern schwindet, da immer wieder über die enge Verflechtung von politischen Entscheidungen mit der Einflussnahme von Interessenvertretern aus der Wirtschaft berichtet wird, ging es zunächst darum, die Sinne der Schüler für ebensolche Prozesse der Einflussnahme zu schärfen.

Politikfachmann Martin Jähnert von Lobbycontrol Berlin schulte in diesem Rahmen die Schülerinnen und Schülern in ihrer Sensibilität für Grundfragen und Grundprobleme des Lobbyismus. Ausgehend von basalen Begriffsklärungen und der Funktionalität, die Interessengruppen für die Demokratie haben, versuchte der Referent anhand von typischen Erscheinungsformen der Lobbyarbeit, wie Netzwerkpflege, Parteienfinanzierung und Nebeneinkünften von Abgeordneten Grenzlinien zwischen legitimer Interessenarbeit und demokratiefeindlicher Vorteilsnahme zu ziehen.

Zugleich eröffnete er, in Zusammenarbeit mit den teilnehmenden Klassen, Lösungsmöglichkeiten für diese Grenzfälle zur illegitimen Lobbyarbeit, z.B. durch Karenzzeiten von Politikern nach ihrer aktiven Karriere, durch Lobbyregister für aktive Interessennehmer oder auch durch Offenlegung von Nebeneinkünften der Politiker.

Die Schüler bedankten sich bei den Organisatoren und dem Referent für das aktuelle Praxisprojekt und wünschten sich ähnliche Veranstaltungen auch für die Zukunft!

Text und Foto: C. Rosenberger


Adventsbrief
Advent 01

Die Schulleiterin Frau Dill legt selbst mit Hand an!

Advent 02

Der stellvertretende Schulleiter Herr Gleixner und Herr Lankl an der Schraubzwinge.

Advent 03
Advent 04

Herr Scherr, Herr Haubelt und die Schulleitung

Advent 05

Das fleißige Helferteam

Advent 06

November 2016: Mit Comic abgesahnt

Sein Name ist Tröbs, Jonathan Tröbs! Seine Leidenschaft gilt dem Comic. Er ist Gestalter an der FOS/BOS Weiden und gehört im Bereich Multimediakunst derzeit zu den besten Schülern in Bayern. Der 19-Jährige sicherte sich beim renommiertesten Medienwettbewerb im Freistaat den dritten Platz. Er überzeugte natürlich mit einem Comicstrip.
„Für mich haben Bilder mehr Bedeutung, wenn sie Teil einer ganzen Geschichte sind“, erklärte Jonathan Tröbs auf der Bühne des Bayerischen Rundfunks im Münchner Funkhaus. Der Weidener Fachoberschüler belegte beim landesweiten Schülerwettbewerb "crossmedia 2016" mit seinem Comic "Die schwimmende Stadt" den dritten Platz in der Sparte "Foto-Grafik-Layout". Er behauptete sich im Wettstreit mit rund 1000 Schülern. Hierzu gratulierte Ministerialrat Michael Weidenhiller mit einem Preisgeld von 250 Euro.
Insgesamt eineinhalb Jahre hat Jonathan Tröbs an dem Comic „Die schwimmende Stadt“ gemalt. Es erzählt von einem fiktiven Krieg, in dem Rebellen gegen die vorherrschenden Regierungsstrukturen kämpfen. Die minuziös gezeichneten Szenen wurden digitalisiert und mit geeigneter Software zusammengefügt. Das rund 80 Seiten umfassende Meisterstück beeindruckte die Juroren: „Die von der Idee, über die Realisierung bis hin zur Veröffentlichung und Vermarktung als gebundenes Buch gezeigte Eigenständigkeit überzeugt genauso wie die hohe grafische Fertigkeit und das Feingefühl für kompositorische Aspekte.“
Auch Schulleiterin Gabriele Dill zeigte sich von der Intensität des Tröbschen Werkes tief beindruckt: „Jonathan ist ein echter Profi auf dem Gebiet der Comic-Kunst.“ Der Erfolg mache auch deutlich, dass junge Leute mit künstlerischem Talent in der Ausbildungsrichtung Gestaltung an der FOS/BOS Weiden bestens aufgehoben sind.

Schwimmende Stadt
Jonathan Tröbs

FOS-Schüler Jonathan Tröbs (links) setzte sich trotz starker Konkurrenz beim landesweiten Medienwettbewerb „crossmedia“ durch und belegte Platz 3 in der Kategorie "Foto-Grafik-Layout". Hierzu gratulierte Ministerialrat Michael Weidenhiller (rechts).

Bericht: Silke Winkler
Foto Preisverleihung: Bayerischer Rundfunk
Foto Titelbild Comic: Jonathan Tröbs
 


Oktober 2016: FOS/BOS macht Musik mit einem Klick

Wenn es um Kunst und Kreativität geht, sind die Gestaltet der FOS/BOS Weiden beliebte und geschätzte Ansprechpartner. Jüngstes Beispiel: Der Kunstgenuss bis Mitternacht. Im Zuge der traditionsreichen Ausstellungsnacht in Weiden bestückten die Fachoberschüler der 11. Jahrgangsstufe die Franz-Grothe-Schule (Städtische Musikschule) mit Fotografien der besonderen Art. Passend zum Ausstellungort drehte sich dabei alles um das Thema Musik. Unter Anleitung von Claudia Köppel haben die Schülerinnen und Schüler berühmte Schallplatten-Covers wieder zum Leben erweckt. Die Fotografien waren natürlich keine 1:1 Reproduktion. Doch trotz Reduktion und bewusster Verfremdung blieb das „Ausgangsbild“ erkennbar. Das sicherlich gewagteste Foto entstand auf dem Volksfestplatz. Die Fotografen lagen am Bauch auf dem Boden um zwischen den Beinen des Fotomodells die beiden Personen im Hintergrund in den Kasten zu bekommen. Nachgestellt wurde das Cover von „The HOSSBOSS“ für die schulische Variante: „FOS/BOS Dos Intitutos“.  „Das Ausstellungsprojekt hat super viel Spaß gemacht“, so der Konsens der beteiligten Schüler.

Bericht der mitwirkenden Schüler (mit vielen Fotos) (pdf)

Kunstgenuss

Dezember 2016: “Grabschkiste” Kunst – Eine Ausstellung zum Anfassen

DON´T TOUCH! BE STAD! NIX FOTO! BITTE NICHT AUF DEN BODEN SPUCKEN! All diese im Museum oft zu lesenden Sätze hatten bei der Ausstellung des Seminarfachs 4 mit dem Titel „Wenn der eigene Körper in der Gesellschaft zum Problem wird“ keine Gültigkeit. Denn bei dieser Ausstellung war Quatschen, Fotografieren und „Angrabschen“ ausdrücklich erwünscht.

Weiterlesen ... (Bildbericht von Silke Winkler)


Dezember 2016: Ein Vortrag der besonderen Art

Er gilt als „Albert-Schweitzer der Afghanen“. Seine spannenden und provokanten Vorträge sind äußerst gefragt. Die Rede ist von Dr. Reinhard Erös, dem wohl profundesten Kenner der Situation in Afghanistan. Auf Einladung von Christoph Rosenberger, Fachbetreuer Sozialkunde, vermittelte der ehemalige Bundeswehrarzt rund 300 Schülern der FOS/BOS Weiden ein völlig neues Bild von Afghanistan.
Dr. Reinhard Erös kennt Afghanistan wie seine Westentasche. Und, er liebt das Land und die Leute. „Die Mehrheit bei uns verbindet Afghanistan mit Taliban und Terror. Doch der Islam der Afghanen war ursprünglich unpolitisch, lebensfroh und weltoffen“, erklärte der Regensburger Arzt. Radikale Tendenzen seien das Resultat ausländischer Einflüsse im Zuge der kriegerischen Wirren der vergangenen Jahrzehnte.

"Das Unheil begann mit dem Einmarsch der Sowjets", so Erös über die Geschichte eines Landes, das über 4000 Jahre nie erobert worden ist. Nach dem Abzug der sowjetischen Truppen 1989 verlor der Westen  das Interesse  am  Land. Es  entstand  ein politisches Vakuum. Die Taliban war die Folge.

Die Afghanen aber sind zäh. Nie aufgeben lautet ihr Motto.“ Das wiederum verbindet den resoluten Bayern mit dem afghanischen Volk. Unermüdlich und beispiellos setzen sich Dr. Erös und seine Familie für das Land am Hindukusch ein. Um jungen Menschen in einem „kaputten Staat“ eine Zukunftsperspektive zu geben, haben sie mit ihrer Kinderhilfe Afghanistan bereits 28 Schulen für rund 60.000 Jugendliche erbaut. Dementsprechend lautet das Motto des unermüdlichen Kämpfers: „Nicht quatschen, sondern tun“. Denn nur wer sich engagiere, könne etwas bewegen. Diesen Satz gab Erös den durch den Vortrag wachgerüttelten Schülern mit auf den Weg.

Dr Eroes

Als Afghanistan-Kenner ist Dr. Reinhard Erös im In- und Ausland gefragt. Jetzt referierte er in der Aula der FOS/BOS Weiden. Hierfür dankte Schulleiterin Gabriele Dill mit einer Spende in Höhe von 400 Euro für die Kinderhilfe Afghanistan.

Text und Foto: Silke Winkler


Januar 2017: Theaterpädagogisches Projekt in der Gedenkstätte Flossenbürg

Es war ein intellektueller und auch ein zeitlicher Spagat, den die Theatergruppe des Görres-Gymnasiums aus Düsseldorf ihrem Publikum am 27.1., dem Holocaust-Gedenktag, in einer meisterlichen Inszenierung abnötigte. Im Bildungszentrum der Gedenkstätte Flossenbürg versetzte die Truppe die als Zuschauer geladenen (Theater-)Schüler mehrerer Schulen der Region mit ihrem Stück „Der Schlaf des Vergessens gebiert Ungeheuer" emotional und gedanklich in die Zeit des Nationalismus...

Weiterlesen ... (Bildbericht von Andreas Kostial und Verena Bauer)

Flossenbuerg Theaterprojekt

Januar 2017: Mit starken Botschaften abgesahnt – Gestalter der FOS/BOS Weiden überzeugen den Deutschen Verband für Fotografie

Gut Fotografieren erfordert mehr als auf den Auslöser drücken. Das bewiesen 16 Gestalter der FOS/BOS Weiden bei der „Offenen Deutschen Jugendfotomeisterschaft“ des Deutschen Verbandes für Fotografie (DVF). Bis auf Gold sahnten die jungen Talente alle Preise in der Altersgruppe der 17- bis 20-Jährigen ab. Das Thema des Wettbewerbs lautete „Draußen vor der Tür“. Dabei setzten die Weidener Fachoberschüler starke Botschaften im Freien kreativ in Szene. Eine Idee, die Früchte trug. So landeten Julia Schönberger und Jennifer Zapf mit ihrer kritischen Reflektion über „Müll im Wandel der Zeit“ auf Platz zwei. Bronze gab es für die Fotoserie von Felicia Weiß und Jessica Oetter zum Thema „Gleichberichtigte Liebe“. Zwölf weitere Schüler wurden mit Urkunden und wertvollen Preisen ausgezeichnet. Doch das Beste kommt zum Schluss: Das von Eva Maria Spoerl gemeinsam mit ihrem Team erstellte Foto „Gegensätze heute und früher“ erscheint bundesweit auf dem Flyer, mit dem die DVF die Jugendfotomeisterschaft 2017 bewirbt. Schulleiterin Gabriele Dill und ihr Stellvertreter Jürgen Gleixner gratulierten den „Starfotografen“ zum Erfolg und dankten Claudia Köppel, Lehrkraft für Fotografie, für ihr „großartiges Engagement“.

Jugendfotomeisterschaft 2017 (1)
Jugendfotomeisterschaft 2017 (2)
Jugendfotomeisterschaft 2017 (3)

Text und Fotos: Silke Winkler


Januar 2017: Wirtschaft zum Anfassen – Bundesbankdirektor Reinhard Pfaffel referiert an der FOS/BOS

Man vermenge Theorie und Praxis mit viel Erfahrung und großer Kompetenz. Darauf ein wenig Enthusiasmus gestreut und fertig ist ein perfekter Vortrag. Dass dieses Rezept bestens funktioniert, erlebten rund 100 Schüler der Ausbildungsrichtung Wirtschaft beim Vortrag von Reinhard Pfaffel zum Thema „Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) im Kontext der Finanz- und Staatsschuldenkrise“. Dabei gab der Bundesbankdirektor den jungen Leuten einen ebenso tiefen wie lebendigen Einblick in die Arbeit der Euro-Hüter. Oberstes Ziel der Geldpolitik sei die Gewährleistung der Preisniveaustabilität, erläuterte der Finanzexperte. Denn die Zielsetzung der EZB laute ganz klar: „Preisstabilität im Euroraum“. Um dieses Ziel zu erreichen, ergreife die EZB verschiedene Maßnahmen. Die Senkung des Leitzinses ist hierfür nur ein Beispiel. Dass der brave Sparer von einer solchen Maßnahme nicht profitiere, darüber ist sich der Leiter der Bundesbankfiliale in Regensburg durchaus bewusst. Doch bei der aktuellen Niedrigzinsphase gebe es auch Gewinner. Zu diesen gehöre insbesondere der deutsche Staat, der sich dadurch mehr als 400 Milliarden Euro Zinsbelastung pro Jahr spare. Das Urteil über die momentan extrem lockere Geldpolitik der EZB überließ Reinhard Pfaffel den Schülern selbst. „Denn Wirtschaft geht uns alle an.“ Diesen Appell nahmen sich die jungen Leute bereits während der Veranstaltung zu Herzen. Immer wieder überraschten sie mit interessanten Fragen. Auch auf Antworten musste der Referent nicht lange warten. Schulleiterin Gabriele Dill freute sich über das rege Interesse ihrer Schützlinge und dankte Reinhard Pfaffel für den sehr anschaulichen und packenden Vortrag, den Margit Gebhard organisiert hat.

Geldpolitik (1)
Geldpolitik (2)
Geldpolitik (3)

Text und Fotos: Silke Winkler


Februar 2017: Vortrag mit Anschnallpflicht – USA-Experte spricht über Phänomen Trump

Knapp und deutlich: „Der neue US-Präsident ist ein Narziss und Egomane. Was in seinem Kopf vorgeht, ist ungewiss“, sagte Dr. Markus Hünemörder in der vollbesetzten Aula der FOS/BOS Weiden. Doch eines steht für den renommierten USA-Experten fest: „Donald Trump wird Schaden anrichten.“ Daher riet der Münchner Politologe am Ende seines Vortrags zum Thema „American Politics in the Age of Trump“ den rund 350 Schülern: „Wir müssen uns anschnallen.“
Trotz dieser nicht rosigen Aussicht näherte sich Hünemörder dem Phänomen Trump mit einer großen Portion Humor. „Die US- Zeichentrickserie ‚Die Simpsons‘ hat bereits vor 16 Jahren den dubiosen Geschäftsmann zum US-Präsidenten gemacht“, so der Historiker. Darüber habe die Welt gelacht. Doch das Gelächter sei zwischenzeitlich verstummt. „Aus der Satire ist Realität geworden.“
Welche seiner Wahlversprechen Donald Trump nun einlösen kann, bleibt offen. Für durchaus denkbar hält Hünemörder, dass er das Klimaabkommen von Paris kündigt, durch neue Zölle einen Handelskrieg mit China riskiert und Syrien und die Ukraine den Russen überlässt. Damit knüpfe der neue US-Präsident an Amerikas Politik des „splendid isolationism“ aus der Zeit vor den beiden Weltkriegen an. Dieser Protektionismus habe in einer globalisierten Welt keinen Platz und werde der amerikanischen Politik und Wirtschaft schaden. Doch auch „wir befinden uns unter Trump auf einer holprigen Fahrt in einer Achterbahn“, erklärte der Lehrbeauftragte der Uni München.

Text und Fotos: Silke Winkler

Dr. Hünemörder 1
Dr. Hünemörder 2

Februar 2017: FOS/BOS verleiht Technik nach Neustadt

In Japan unterrichten Roboter an Schulen. Sie fragen Vokabeln ab und turnen im Unterricht vor. So weit ist es an der FOS/BOS Weiden noch nicht, auch wenn das Bauen und Programmieren von Robotern ein fester Bestandteil des Faches Technologie ist. Jetzt wandern die Roboter von Weiden nach Neustadt. Dort sollen sie Kinder der Grund- und Mittelschule für technische und naturwissenschaftliche Fächer begeistern.

Weiterlesen... (Bildreportage von Silke Winkler)

Robotik

Februar 2017: Salafismus und religiöse Radikalität unter jungen Menschen – ein Phänomen, das weder vor Regionen, noch vor Bildungseinrichtungen Halt macht

Vor dem Hintergrund der Entwicklungen der letzten Jahre, während derer sich vermehrt auch Jugendliche aus Deutschland in der Orientierungsphase ihres Lebens radikalisierten, sich den Lockrufen islamistischer Hassprediger anschlossen und immer wieder auch den verhängnisvollen Weg in einen fehlgeleiteten Djihad in Syrien oder dem Irak suchten, bedarf auch der pädagogische Handlungsraum Schule verstärkt der Aufklärung und Handlungsanleitung.

Aus diesem Grunde lud OStR Rosenberger – in Kooperation mit Frau Reinhardt vom ‚Partnerschaftsbündnis Demokratie in Weiden‘ - zu einer fachschaftsübergreifenden Fachsitzung und Fortbildung den Spezialisten Herrn Sari vom Bayerischen Landesamt für Verfassungsschutz München an die FOS/BOS nach Weiden ein: Herr Sari kann bereits als junger Beamter auf ein breites Erfahrungsspektrum zurückblicken, das ihn – zunächst als Polizist, später als Verbindungsbeamter zum Verfassungsschutz und schließlich als Verfassungsschutzmitarbeiter in Berlin und Nürnberg - zum ausgewiesenen Fachmann für die Auseinandersetzung mit dem Salafismus werden ließ. Heute arbeitet und informiert Herr Sari für eine Abteilung, die sich mit der wissenschaftlichen Analyse und Beratung bezüglich Islamismus und internationalem Terrorismus beschäftigt.

Weiterlesen... (Bildreportage von C. Rosenberger)

Salafismus

Nachtrag November 2016: ‚Das Fremde in uns und um uns herum‘:
Abschluss-Ausstellung des Seminars 7 in der Schulaula

Das Seminar 7 fasste sein gemeinsames Rahmenthema im November in einer Schautafel-Ausstellung in der Aula zusammen. Unter dem Motto: ‚Die Begegnung mit dem Anderen und Fremden in uns und um uns herum‘ boten die Kollegen Stefan Hanf und Christoph Rosenberger Seminaristen aus den Zweigen Gestaltung, Sozialwesen und Internationale Wirtschaft  im Schuljahr 2016/17 an, individuelle Seminarthemen mit Schwerpunktsetzung auf den Fächern Ethik, Geschichte, Pädagogik und Psychologie zu wählen. Die Vielfalt der dabei gewählten Themen kam in der das Seminar abrundenden Ausstellung der 11 Seminaristen dann auch sichtbar zum Tragen.

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Seminar 7

Februar 2017: Mit Biene und Schnitzel abgesahnt – Rebecca Hallschmid und Samuel Hirmer erfolgreich bei „Jugend forscht“

Praxisnah, zukunftsorientiert und marktbezogen lernen und forschen, ist ein an der FOS/BOS Weiden gelebtes Prinzip. Das zeigte sich auch beim diesjährigen Regionalwettbewerb von „Jugend forscht“. Mit einer „zukunftsweisenden Biene“ und einem „innovativen Schnitzel“ landeten Samuel Hirmer und Rebecca Hallschmid beim Regionalentscheid in Neumarkt ganz weit vorne. Christoph Schröck, Chemielehrer an der FOS/BOS, betreute die beiden Gewinnerarbeiten. Zum herausragenden Erfolg bei „Jugend forscht“ gratulierten Schulleiterin Gabriele Dill und ihr Stellvertreter Jürgen Gleixner.

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Jugend forscht 2017

März 2017: Heimkehrer ohne Heimat – Theatergruppe der FOS/BOS zeigt „Draußen vor der Tür“

Anspruchsvolle Stücke hat die Theatergruppe der FOS/BOS Weiden noch nie gescheut. Jetzt stand ein wahrlich bleischwerer Stoff auf dem Programm, den das Schauspielensemble um Christian Tranitz und Miriam Witt bravourös gemeistert hat.
Für eine brillant besetzte und tiefgreifende Inszenierung von Wolfgang Borcherts Nachkriegsdrama „Draußen vor der Tür“ gab es am Ende Standing Ovations und donnernden Applaus.

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Theaterstück 1 - 2017

Februar 2017: Schule ohne Rassismus / Schule mit Courage:
Zeitzeugengespräch der 2. Generation 2017

Am 17. 2. 2017 besuchten Ingrid Portenschlager und Ernestine Dohr-Reiter gemeinsam mit der Referentin und Zeitzeugenbegleiterin des Vereins Lila Winkel, Esther Dürnberger, die Gustav-von-Schlör-Schule in Weiden, um vor den Klassen F13G und F13Sb als Zeitzeuginnen der zweiten Generation über das Leben ihres Vaters Ernst Reiter, der ab 1940 im Konzentrationslager Flossenbürg inhaftiert war, zu sprechen.

Weiterlesen... (Fotoreportage von Andreas Kostial)

Zeitzeugen

Februar 2017: Fit im Umgang mit Populisten - Argumentationstraining gegen rechte Parolen

Dagegenhalten und diskriminierenden Sprüchen widersprechen. Wie das funktioniert, erlernten die Schüler- und Klassensprecher der FOS/BOS Weiden. In Zusammenarbeit mit der Weidener Schulkooperation “Partnerschaft für Demokratie Weiden” organisierte der stellvertretende Schulleiter Jürgen Gleixner gemeinsam mit dem Schulkoordinator Christoph Rosenberger am 22. Februar 2017 ein Argumentationstraining gegen postfaktische Parolen. Hierbei lernen die Schüler in Zeiten zunehmender Diskriminierung, die Kommunikationsstrategien der Verkünder von Vorurteilen zu durchschauen, offenzulegen und das Gespräch auf die eigentlichen Motive hin zu lenken und so für Aufklärung zu sorgen.

Weiterlesen... (Fotoreportage von Christoph Rosenberger)

Argumentationstraining 1

Die Coaches Fidel Bartholdy und Maria Söllner in der Einführungsrunde  ihrer Trainingsgruppe


April 2017: Millionär auf Schleuderkurs - Theatergruppe der FOS/BOS inszeniert „Elchtest“

„Elchtest“ bestanden. Und dabei kam die Theatergruppe der FOS/BOS Weiden kein einziges Mal ins Schleudern. Für eine rasante und schräge Inszenierung der skurrilen Komödie „Elchtest“ von Jaan Tätte gab es am Ende rasenden Applaus.

Weiterlesen... (Fotoreportage von Silke Winkler)


April 2014: Lesung mit Enikö Nagy – Sudanese Moments

Enikö Nagy hat das Unmögliche möglich gemacht. So fotografierte sie während ihres mehrjährigen Aufenthaltes im Sudan, Dinge die eigentlich nicht sichtbar sind. Wie das funktioniert, darüber sprach sie vor rund 80 Schülern der FOS/BOS Weiden.

Weiterlesen... (Fotoreportage von Silke Winkler)


April 2017: Enikö Nagy im Interview

„An dieser Schule habe ich das Denken gelernt …“

Enikö Nagy

Enikö Nagy im Interview

Die von der internationalen Presse gefeierte Autorin und Fotografin hat ihre zweijährige Schulzeit an der FOS/BOS Weiden sehr genossen: „Hier habe ich es gelernt, die Dinge zu hinterfragen“, verriet Enikö Nagy im Interview. Die Ausbildungsrichtung Sozialwesen war für sie genau das Richtige: „Die Praktika im HPZ und im Krankenhaus haben mir wahnsinnig gut gefallen.“ Ihre Vorliebe für Soziales lebte die gebürtige Ungarin aus Siebenbürgen auch nach dem Abitur aus. Sie reiste als Entwicklungshelferin nach Kenia. Studierte dann Sozialpädagogik in Bayreuth, um nach dem Studium als Entwicklungshelferin für den Deutschen Entwicklungsdienst und später als Internationale Expertin für UNESCO im Sudan zu arbeiten. Doch Enikö Nagy wollte den Menschen auf Augenhöhe begegnen. Nach Ablauf ihres Arbeitsvertrages erkundete sie den Sudan auf eigene Faust. Ihre dort gesammelten Alltäglichkeiten, mit denen sie das „Unsichtbare“ eines fremden Landes sowohl sprachlich als auch visuell zur Darstellung bringt, gelten als einzigartig. Rund 50.000 Menschen haben bereits ihre Fotoausstellung u.a. in Rom, London, Madrid, Genf Budapest, München und Madrid gesehen.

Text und Foto: Silke Winkler


April 2017: Netzwerktag Schule – gut vernetzt ist halb gewonnen

Wenn 30 ehemalige Schüler der FOS/BOS Weiden gerne an ihre alte Schule zurückkehren, dann spricht das zuerst einmal für ein sehr gutes schulisches Klima. So sind sich die Ehemaligen auch darüber einig: „Unsere Schulzeit haben wir sehr genossen. Zudem hat uns die FOS/BOS bestens auf unser Studium vorbereitet.“ Um die von den ehemaligen Abiturienten gewählten Studiengänge ging es beim Netzwerktag Schule, den Oberstudienrat Christoph Rosenberger vor einigen Jahren ins Leben gerufen hat. Das Informationsangebot war auch in diesem Jahr wieder perfekt. So konnten sich die künftigen Abiturienten über Studiengänge wie Design, Medizin, Jura, Physik, Architektur, Psychologie und Lehramt umfassend informieren. Neben wertvollen Informationen zum Studium gab es auch wichtige Insidertipps. Das wiederum unterscheidet den Netzwerktag Schule von einer klassischen Studienberatung. „Die Idee, vom Wissen ehemaliger Schüler zu profitieren, ist einfach genial“, erklärte Beratungslehrerin Stefanie Barnutz, die in diesem Jahr die Veranstaltung organisierte. Am Ende einer perfekt gelungenen Studienberatung der anderen Art dankte Schulleiterin Gabriele ihren ehemaligen Schülerinnen und Schülern für ihr Kommen und ihre umfassenden Informationen.

Text und Foto: Silke Winkler

Netzwerktag

April 2014: Facelifting für FOS/BOS - Michael Gmeiner und sein Team spielen mit geometrischen Formen

Ein Kunstwerk, so groß wie ein Badmintonfeld, entstand an der FOS/BOS Weiden. Die Schöpfer der gigantischen Wandmalerei gehören in der Street-Art-Szene zu den ganz Großen. Der aus Weiden stammende Michael Gmeiner, Jörg Solzbacher und Lars von der Warth verpassten der Hauptfassade der Schule einen neuen Look, der aus unzähligen Quadraten, Dreiecken, Strichen und Kreisen besteht. „Die geometrischen Formen symbolisieren die verschiedenen Ausbildungsrichtungen unserer Schule“, erklärte Oberstudiendirektorin Gabriele Dill. Den Entwurf hat die Schulleitung gemeinsam mit ihren Kollegen und dem Münchner Graffiti-Team erarbeitet. „Ein echt cooles Projekt“, schwärmte Gmeiner, der sich über einen erneuten Auftrag aus Weiden freute. Bereits 2015 frisierte das Trio gemeinsam mit 40 Gestaltern den Innenhof der Schule farblich auf. Aus sicherheitstechnischen Gründen mussten sie diesmal ohne Schüler auskommen. Denn für die künstlerische Neugestaltung der Fassade war eine Hebebühne notwendig. Doch bei so prominentem Besuch an der Schule, machte auch das Zuschauen Spaß. Das Trio wollte das rund zwölf Meter hohe und fünf Meter breite Kunstwerk innerhalb von zwei Tagen fertig bekommen. Sie haben es geschafft. Das Resultat überzeugt auf ganzer Linie.

Text und Foto: Silke Winkler

Graffiti

März 2017: Lernort Staatsregierung

Am 30. März 2017 besuchte die Klasse F12Ia im Rahmen des Sozialkundeunterrichts unter der Organisation und in Begleitung von Frau Hildebrandt im Rahmen des Informationstags „Lernort Staatsregierung“ das Bayerische Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat. Dort wurden die Schülerinnen und Schüler durch Vorträge sowie ein Abschlussquiz durch Mitarbeiter des bayerischen Finanzministers Dr. Markus Söder über die vielfältigen Aufgaben dieses Ministeriums informiert.

Auf besondere Begeisterung der Klasse stießen dabei nicht nur die angebotene Verköstigung, sondern vor allem auch die große Bereitschaft der engagierten Referenten, auf Nachfragen der Schüler einzugehen, sowie die Besichtigung des Büros des Staatssekretärs Albert Füracker.

Text und Fotos: Julia Hildebrandt

Lernort Staatsregierung (1)

Im Büro von Staatssekretär Albert Füracker

Lernort Staatsregierung (2)

Abgerundet wurde der Informationstag mit einer Führung der Klasse durch die Bayerische Staatskanzlei.


April 2017: Vorlesung zur politischen Bildung in der Sozialen Arbeit

politische Bildung

Die Klassen F 12 Sc und GS in einer Vorlesung zur politischen Bildung in der Sozialen Arbeit

Gleich der 1. Tag nach den Osterferien wurde von den 12. FOS- Sozialklassen mit ihren Lehrern Frau Brodersen-Zeidler, Herrn Nicklas und Herrn Rosenberger genutzt, um für den anstehenden Übergang ins Berufs- oder Studienleben Anregungen zu erhalten und mögliche Schwellenängste abzubauen.

Ziel- und Orientierungspunkt der von Herrn Rosenberger organisierten Studienfahrt war dabei die Stadt Nürnberg, die als Hochschulstandort und Metropole mit vielfältigen sozialen Einrichtungen den Schülerinnen und Schülern ein breites Angebotsspektrum eröffnete. Anleitung und Führung an diesem Tag erhielten die Schüler nicht nur von den Lehrkräften, sondern insbesondere auch von den ehemaligen Schülern Manuela Balk, Michael Dendorfer, Angelina Dittner und Kristina Oganesian, die als inzwischen kundige Studierende die Tutorenrolle an der Hochschule übernahmen.

Weiterlesen... (Text- und Bildbericht von C. Rosenberger)


Juni 2017: Internationales Bildhauer-Symposium in Tirschenreuth

Am 1.6.17 unternahmen Schüler der Fachrichtungen Gestaltung und Technik eine Exkursion zum Internationalen Bildhauer-Symposium nach Tirschenreuth. Dort wurden sie von unserer Schulleiterin Frau OStDin Gabriele Dill, dem Bürgermeister der Stadt Tirschenreuth Herrn Franz Stahl und dem Initiator des Internationalen Bildhauer-Symposiums Herrn Herbert Lankl, der an unserer Schule auch als Lehrkraft tätig ist, empfangen.
Die Schüler nahmen von der Veranstaltung vielfältige Eindrücke mit.

Text und Fotos: Reinhard Scherr

Bildhauer-Symposium (1)
Bildhauer-Symposium (2)

Herbert Lankl im Gespräch mit der Schulleiterin


17. Juni 2017: Wir trauern um Gerd Schwab

Am 17. Juni 2017 ist unser langjähriger, hoch geschätzter Kollege und Freund Gerd Schwab von uns gegangen.
Seine Musik und seine Veranstaltungen haben die Schule immer stimmungsvoll verzaubert. Seine persönliche Ausstrahlung, seine unerschöpfliche Energie und sein musikalisches Talent haben unser Schulleben über viele Jahre hinweg bereichert.

Lieber Gerd, wir werden dich nicht vergessen!

Die gesamte Schulfamilie der FOS BOS Weiden

Gerd_Schwab