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Tännesberg, den 04.02.2011
Gustav-von-Schlör-Schule Staatl. Fachoberschule und Berufsoberschule Luitpoldstraße 24 92637 Weiden in der Oberpfalz
Sehr geehrtes Lehrerkollegium,
ich möchte mich hiermit bei Herrn Wolfgang Richthammer für das Verfassen eines Fachgutachtens zur Bewerbung um ein Stipendium bei der Heinrich-Böll-Stiftung bedanken. Ich habe kürzlich die Bestätigung bekommen, dass ich in das Förderprogramm mit aufgenommen werde.
Zudem möchte ich die Möglichkeit nutzen, mich bei Ihnen allen für die sehr gute theoretische, aber auch praktische Ausbildung während der 11. und 12. Klasse zu bedanken. In der fachpraktischen Ausbildung habe ich einen ganz anderen Blickwinkel auf die Arbeit mit Metall, sowie die Elektroinstallation, bekommen und dadurch einem Schüler aus dem ersten Bildungsweg einiges voraus. Aber auch im Unterricht habe ich mich immer gefordert gefühlt und dadurch sehr viel Neues gelernt. Mit diesem Grundstock fiel es nicht schwer, die Entscheidung für die 13. Klasse zu treffen, die ich jedoch leider nicht in Weiden besuchen konnte, sondern in Schwandorf. Im Zuge der 13. Klasse habe ich unter der Aufsicht von Herrn Richthammer eine Seminararbeit verfasst, die sehr gut bewertet wurde, was ein weiterer Anteil der FOS BOS Weiden an meiner guten fachgebundenen Hochschulreife ist. Zudem wurde ich von ihm aufgefordert, mich bei "Jugend forscht" zu bewerben, was ich vielleicht ansonsten nicht gemacht hätte. Dadurch habe ich als eine weitere Referenz in meinem Lebenslauf einen Preis in der Kategorie Umwelttechnik bei „Jugend forscht“ vorzuweisen. Herzlichen Dank auch dafür! Ich möchte Sie alle jedoch auch bitten, Schüler mit aussichtsreichen Projekten dazu anzuregen sich bei „Jugend forscht“ zu bewerben.
Eine weitere positive Erinnerung habe ich an drei Wochen in Finnland, die ich im Zuge des Leonardo Projekts bei der Firma Andritz in Savonlinna verbringen durfte. Das war ein erster Kontakt mit der internationalen Arbeitswelt, eine unter vielen weiteren schönen Erfahrungen. Es ist schade, dass das Leonardo-Projekt nicht mehr in diesem Umfang angeboten werden kann, die Gelder wären meiner Ansicht nach gut investiert gewesen!
Ich möchte noch anmerken, dass ich mich für mein Studium (Energie- und Umweltsystemtechnik an der Hochschule Ansbach) mit den drei Jahren an der Fachoberschule sehr gut vorbereitet bin. Teilweise habe ich sogar einen Vorsprung vor Gymnasiasten, da an der Hochschule auch viel Wert auf eine praxisbezogene Vorlesung gelegt wird und ich hier wesentlich mehr Erfahrungen, durch die oben genannten Punkte habe. Zudem passt die theoretische Ausbildung an der FOS besser zum Vorlesungsplan an der Fachhochschule (zum Beispiel in Mathematik, mit Integral- und Differenzialrechnung) als die Ausbildung an dem Gymnasium.
Zuletzt möchte ich mich bei allen Lehrern bedanken, die mich gelehrt haben und mit viel Engagement immer wieder uns alle zum Arbeiten an sich selbst aufgemuntert haben!
Mit freundlichen Grüßen,
L. Schneider
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