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AKTUELLES rund um die FOSBOS Weiden

Das bessere Ich

Wertvoll wie blaue Mauritius: Gestalter präsentieren ihre Werke im Kunstverein

Vom Botox-Wunder zu einer ganz normalen Frau. Dass eine solche Verwandlung auch glücklich machen kann, erlebten rund 200 Besucher bei der Vernissage der Gestalter der FOS/BOS Weiden im Kunstverein. Dort präsentierten sie ihre Werke zum Thema Selbstoptimierung.

Unter dem Titel „Das bessere ich“ nahmen sich rund 60 Gestalter der zwölften Jahrgangsstufe der heiß diskutierten Thematik an. Ob das Basteln an einem immer besseren Ich nun positiv oder negativ zu bewerten sei, darüber gingen auch die Meinungen der Schüler auseinander. Sport, gesundes Essen und Selbstverwirklichung wurden in Form von Malerei, Objekt und Film angepriesen. Doch bei den mit der Selbstoptimierung einhergehenden Zwängen kannten die jungen Talente keine Gnade. Sie prangerten allesamt den Druck von außen an. Lea Roßberger legte sogar den Rückwärtsgang ein. So beginnt ihre Fotoserie mit einem Botox-Wunder. Unter der allmählich schwindenden Maske erscheint am Ende eine befreit lachende Frau. „Die junge Frau muss sich jetzt nicht mehr anpassen und kann ganz sie selbst sein“, erklärte die Künstlerin.

Über eine rundum gelungene Ausstellungseröffnung im Kunstverein freuten sich (von links) die Preisträger Julia Steindl, Lea Roßberger und Laura Fröhler sowie Jochen Lüftl, Ulrike Feth, Wolfgang Herzer, FOS/BOS-Chefin Gabriele Dill und Alois Hösl.

Für den Vorsitzenden des Kunstvereins war die unter der Anleitung der Kunsterzieher Ulrike Feth und Jochen Lüftl entstandene Ausstellung ein „Volltreffer“. Neben dem „Besucherzahlenwunder“ hob Wolfgang Herzer vor allem die hohe Qualität der Schülerarbeiten hervor: „Würde es sich bei dieser Veranstaltung um eine Briefmarkensammlung handeln, dann wärt ihr, liebe Schülerinnen und Schüler, für mich die blaue Mauritius“. Alois Hösl, Beirat des FOS/BOS-Fördervereins, überreichte den „besten Künstlern“ Geldgeschenke. Laura Fröhler und Sebastian Raab belegten Platz drei. Der zweite Preis ging an Julia Steindl und Lea Roßberger landete mit ihrer Arbeit „Weniger ist mehr“ auf Platz eins.

Bild und Text: Silke Winkler

 

 

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