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Störfaktor Kunst

Störfaktor Kunst

Warum nicht mal stören? Das dachten sich die Gestalter der FOS/BOS bei ihrem jüngsten Ausstellungsprojekt. Und die unter dem Titel „Störfaktor“ im Kunstverein eröffnete Werkschau kommt bei den rund 150 Besuchern richtig gut an.

Ein Zebra mit pinkfarbenen Streifen sorgt für farbliche Irritation. Statt eines röhrenden Hirsches blökt ein verstörender Wolpertinger. Neben Nudelperücken stehen ein Waschbecken aus Gras und vergoldete Putzutensilien.

63 Gestalter am Werk

„Man könnte glauben, in Berlin zu sein“, meinte ein Herr in den Räumlichkeiten des Kunstvereins. Kein Wunder, bei so viel verrückter Kunst. Vier Wochen haben insgesamt 63 Gestalter der zwölften Jahrgangsstufe Gemälde, Fotografien, Objekte und Filme geschaffen, die das Gewohnte in Frage stellen. „Glückwunsch, ein inhaltlich schwieriges Thema, glänzend bearbeitet, bestens präsentiert“, sagte Wolfgang Herzer in seiner Laudatio. Bei so viel innovativer und guter Kunst hatte es die Jury schwer, drei Sieger zu küren.

„Bürste für Tussen“

Lena Forster landete mit ihrer Arbeit „Me, myself and I“ auf Platz drei. Die Zweitplatzierte, Farina Gmeiner, überzeugte mit einem Kaktus als Bürste für Tussen. Bei Adrian Bäumler stört Gesundheit den Krankheitsverlauf. Für die von der Idee bis zur Umsetzung herausragende Arbeit gab es den ersten Preis. Die drei Sieger erhielten Geldgeschenke aus den Händen des Elternbeirats und der Vorsitzenden des Fördervereins, Waltraud Koller-Girke. Schulleiterin Gabriele Dill dankte Herzer für die Möglichkeit dieser Ausstellung im Kunstverein: „Eine tolle Gelegenheit, die Werke unserer talentierten Schüler öffentlich zu präsentieren“, fand sie. Die Werkschau entstand übrigens unter Anleitung der drei Kunsterzieher Ulrike Feth, Jochen Lüftl und Gabriele Busch.

Text und Fotos: Silke Winkler
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