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KI-Gestaltung zur Literatur

Innovative Prüfung wird zu Kunst

Am Anfang stand die Idee, die Lektüre im Rahmen des Schulversuchs Prüfungskultur innovativ tiefgründiger zu erschließen und das Leseverständnis auf eine neue Ebene zu heben. Aus einer innovativen Prüfung entwickelte sich dann ein fächerübergreifendes Projekt.

Die Schülerinnen und Schüler der F13GS nahmen sich zunächst vor, zentrale Szenen ihrer Lektüre „Medea. Stimmen“ von Christa Wolf zu interpretieren. Diese Analysen transformierten sie in kreative Prompts, die als Grundlage dienten, um mittels künstlicher Intelligenz Bilder zu generieren. Dies erforderte ein intensives Experimentieren und geschicktes Prompting, um die KI dazu zu bringen, passende visuelle Darstellungen zu erschaffen.

Der gesamte Prozess wurde sorgfältig in einem Prompt-Book dokumentiert, das nicht nur die literarische Interpretation sowie die ästhetische Qualität der erzeugten Bilder reflektierte, sondern auch die Möglichkeiten und Grenzen verschiedener KI-Tools kritisch beleuchtete. Ihre Erkenntnisse präsentierten und diskutierten die Schülerinnen und Schüler schließlich im Deutschunterricht bei Herrn Vollath. Hierbei kam der Gedanke auf, die von der KI erstellten Bilder weiter zu verfeinern und in Kunstwerke zu verwandeln.

Inspiriert von dieser Idee, machten sich die Schülerinnen und Schüler unter der Anleitung von Frau Busch auf den Weg, die KI-generierten Bilder weiterzuentwickeln und umzugestalten, angelehnt an ihre persönliche Vorstellung der Szene. Zahlreiche Pinselstriche waren nötig, um aus KI generierten Bildern Kunst werden zu lassen – Kunst, die sich nun aber wirklich sehen lassen kann.

Text und Grafik: Klasse F13GS
 
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