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Feuer entfacht

Reise in die Steinzeit

Feuerstellen sind Orte der Gemeinschaft, der Natur und der Inspiration, wenn, ja falls es einem gelingt, einen Funken zu schlagen und brennbares Material so vorzubereiten, dass aus diesem Funkten etwas Größeres wird. Und das ist gar nicht so leicht, wenn man kein Streichholz zur Hand hat.

Wie es trotzdem gelingen kann, zeigt Michael Gritsch am 15.10.25 den Schülerinnen und Schülern der F12TS und F12Sa in unzähligen Varianten: Von Magnesiumstäben über Feuersteine, Zunderschwämme, Kienspan aus Kiefer, Binsenkolben etc. kann vieles ausprobiert werden und das in der schönsten Herbstsonne.

Dabei entwickelt das Feuer selbst seine ganz eigene Magie. Es ist seit Menschengedenken zentral für Zusammenkünfte, Gemeinschaft und auch die FOSlerinnen und FOSler können ihre Blicke kaum davon abwenden.

In einem Topf, der mitten in den Gluten steht, brodeln bald Erlenzapfen zu selbst gebrauter Tinte zusammen. Währenddessen fertigen die Schülerinnen und Schüler natürliche Pinsel aus Brennnessel-Stängeln mit nicht mehr als einem Stein oder Holz. Am Ende nimmt die hellbraune Naturtinte zusammen mit dunklen Linien, die mit verkokelten Haselnusszweigen gezeichnet werden, auf Papier die schönsten Formen an.

Eine Doppelstunde, die der Seele und der Gemeinschaft gutgetan und uns der Natur ein wenig nähergebracht hat.

Text: Verena Bauer, Fotos/begleitende Lehrkräfte: Verena Bauer, Michaela Sutrich, Wolfgang Richthammer, Juliana Dotzler

 

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