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Lernen von den Profis

Grenzerfahrungen für das PuG-Seminar

Dass nicht nur Schüler, sondern auch Lehrkräfte bei Exkursionen etwas dazulernen können, bewies das Studienseminar PuG bei ihrer Erkundung des Deutsch-Deutschen Museums. In Begleitung von Frau Gambel und Frau Schmidt brachen sie, trotz der mehr als hochsommerlichen Temperaturen, in das kleine Dörfchen Mödlareuth an der bayerisch-thüringischen Grenze auf. Die Besonderheit dieses Dorfes: Durch seine spezielle Lage wurde Mödlareuth nach dem Zweiten Weltkrieg geteilt. Nach dem Mauerbau führte nicht nur die Mauer, sondern auch eine ganze Grenzanlage durch den beschaulichen Ort, in dem nur circa 50 Einwohner leben. Unter sehr kompetenter Leitung eines wissenschaftlichen Mitarbeiters der Gedenkstätte wurde den Lehrkräften zunächst diese besondere Situation des Dorfes während der deutsch-deutschen Teilung vermittelt. Danach schloss sich ein Rundgang durch das neu errichtete Museumsgebäude, aber auch durch die Außenanlagen mit den Mauerresten und der Rekonstruktion der Grenzanlage an, die früher Alltag für die Mödlareuther waren. Dabei wurde den Lehrkräften vermittelt, welche Module und Lehrangebote das deutsch-deutsche Museum für seine Besucher und insbesondere für Schulklassen anbietet, aber auch, dass Geschichte durch moderne Technik wie VR-Brillen greifbar gemacht werden kann. Und dass so das Lernen vielleicht sogar noch ein kleines bisschen mehr Spaß machen kann, bewies das Erproben dieser VR-Brillen durch das Studienseminar!

Text und Bilder: Marina Schmidt

 
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