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Shakespeare auf der Freilichtbühne

Junge Liebe und das ganz große Drama

Vincenzo, Paolo, Giacomo – gäbe es nicht genügend andere attraktive Fische in Veronas Datingpool, die nicht Romeo Montague heißen? William Shakespeares „Romeo und Julia“ wäre wohl keine Tragödie, wenn sich Julia Capulet nicht ausgerechnet in den jungen Sprössling der Erzfeinde ihrer Familie verliebt hätte.

Die Entfaltung des ganzen Dramas durften die Klassen F11Gb1 und F11Sb2 zum Ausklang des Schuljahres als Luisenburg-Inszenierung vor einmaliger Kulisse verfolgen. Wir fieberten mit und hofften auf einen neuen Twist am Ende der Geschichte. Könnte nicht der Apotheker dem liebeskranken Romeo statt des Gifts eine Phiole Magenbitter reichen? Oder Julias spitzer Dolch sich als harmloses Gadget aus einer Renaissance-Version von Weasleys Scherzartikelladen herausstellen? Es blieb spannend bis zum Schluss und genau da sorgte die durch die Bäume brechende Sonne dann auch für besonders dramatische Spezialeffekte. Mit viel Redestoff und neugierig auf das Programm des nächsten Jahres ging es schließlich wieder zurück an die FOS.

Text und Fotos: Stefanie Baldauf
 
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