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Der Europäische Wettbewerb ist der älteste und zugleich renommierteste Schülerwettbewerb in Deutschland. Seit über 60 Jahren setzen sich Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen und Schulformen kreativ mit aktuellen europäischen Themen auseinander. Über 80.000 Schüler nehmen jedes Jahr an dem bundesweiten Wettbewerb teil.

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Zielsetzung

Der Wettbewerb zielt darauf ab, Europa kreativ zu entdecken und mitzugestalten. Den Schülern werden bei der technischen Umsetzung der Jahr für Jahr wechselnden Themen keine Grenzen gesetzt. Ob Bilder, Fotos, Collagen, Videoclips oder Filme, alle Sujets sind erlaubt. Jeder Teilnehmer kann damit seine Stärke einbringen.

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Themen

Gewalt im Alltag
Frauen tragen die Hälfte des Himmels
Wir sind Europa!
Festung Europa
Ist das Kunst, oder…?
Mein Europa, dein Europa – unser Europa!
500 Jahre Reformation
In Europa angekommen – und nun?

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Spitzenplätze

Die Gestalter der FOSBOS Weiden beteiligen sich seit 2004 äußerst erfolgreich am Europäischen Wettbewerb. Jedes Jahr können die Weidener Fachoberschüler mit Spitzenplatzierungen brillieren – herausragend im gesamten Bundesgebiet. Den begehrten Pokal „Europäische Wettbewerb“ für die bundesweit beste Arbeit des Themas gab es bereits mehrfach für die FOSBOS.

Thema 2015: „Europa in der Welt“

„Reicher Mann und armer Mann standen da und sahn sich an. Und der Arme sagte bleich: Wär ich nicht arm, wärst du nicht reich.“ (Bertolt Brecht, 1934). Setzen Sie sich vor dem Hintergrund der Bedeutung Europas in der Welt mit Brechts Zitat auseinander.

Preise für die Arbeiten von:
Bianca Seidel
Thomas Hegen/Kevin Altmann/Maximilian Hiltner
Anton Alešik (beste Arbeit des Themas)

Thema 2016: „Gemeinsam in Frieden leben“

„Ein bisschen Frieden…“ so beginnt der Refrain der ersten deutschen Siegerin des Eurovision Song Contests Nicole im Jahr 1982. Seit dieser Zeit hat sich in Europa viel getan. Wie müsste ein modernes Friedenslied klingen? Schreibe einen Friedenssong und nimm diesen auf. Die Stilrichtung und die Sprache des Textes können frei gewählt werden.

Preis für die Arbeit von:
Laura Wiebe

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Schülerinterviews

„Ich glaube, wir als Europäer sind aktuell nicht in der Position unsere eigenen Werte feiert zu dürfen, da wir ihnen – auch wenn sie großartig sein mögen – nicht wirklich gerecht werden. Europa ist aufgrund seiner Geschichte an so ziemlich allem mit verantwortlich, was zurzeit in der Welt schiefläuft. Es gibt fast kein Problem, das nicht in irgendeiner Weise durch die unverantwortliche Kriegs- und Kolonisationspolitik unserer Vorfahren mit verursacht wurden.
Kolonisation und überlegene Waffentechnologie haben Europa reich und mächtig genug gemacht, um sich Frieden und Demokratie leisten zu können, während der Rest der Welt dank uns zu schwach und verarmt ist, um derartigen Standards entsprechen zu können. Subtrahiert man die überlegenen Kriegstechnologien (Schießpulver etc.), die den Kolonialismus erst ermöglicht haben, ist Europa nur ein kleiner, rohstoffarmer Kontinent, der in der zivilisatorischen Entwicklung lange hinter dem Rest der Welt hinterhergehinkt hat.“

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„(…) Mein Bild zeigt wie schwierig es sein kann, eine heute so selbstverständliche Sache wie die Gleichberechtigung zu erlangen. Wenn ich eines bei der Teilnahme am Europäischen Wettbewerb gelernt habe, dann nicht nur, wie man am besten einen Sternenhimmel mit Aquarell malt, sondern wie vielfältig die Rolle der Frau war. In Europa ist die Gleichberechtigung der Frau durch erkämpfte Grundrechte mittlerweile absolut normal, aber dennoch sollten wir dankbar für diesen Umstand sein.“

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Preisträger

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