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Die FOSBOS Weiden ist Seminarschule für Mathematik und Sozialkunde. Zukünftige Lehrkräfte werden bei uns im ersten Jahr ihrer zweijährigen Ausbildung für’s Berufsleben vorbereitet.

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Zielsetzungen

Das Seminar soll dem Studienreferendar helfen, in seine Lehrerrolle hineinzuwachsen, eine eigene Lehrerpersönlichkeit zu entwickeln und pädagogisch sinnvoll und geschickt zu wirken. Dabei soll ihm auch das didaktisch-methodische Rüstzeug für einen erfolgreichen Unterricht vermittelt werden.

Wegen der unterschiedlichen Schularten an den beruflichen Schulen (Berufsschulen, Berufsfachschulen, FOS, BOS) und den damit einhergehenden unterschiedlichen Schülerniveaus ist die Seminarausbildung bewusst breit und differenziert angelegt.

Der Studienreferendar soll gefördert werden hinsichtlich seiner Fachkompetenz, Methodenkompetenz, Sozialkompetenz, personalen Kompetenz.

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Organisation

Seminarsitzungen

Im wöchentlichen Rhythmus findet jeden Freitag eine Seminarsitzung statt. An diesem Seminartagen unterrichten Seminarlehrer und Studienreferendare abwechselnd. In den anschließenden Fachsitzungen werden diese Unterrichtsstunden konstruktiv-kritisch besprochen, neue Unterrichtseinheiten geplant und grundsätzliche didaktisch-methodische Fragen zum Unterricht erörtert. Die Seminarveranstaltungen sind so angelegt, dass sich Theorie und Praxis ergänzen.

Unterrichtsversuche

Nach einer kurzen Einführungsphase, in der vor allem Hörstunden im Vordergrund stehen, führen die Studienreferendare (unter Hilfestellung durch ihren Seminarlehrer) erste Unterrichtsversuche durch und wachsen so Stück für Stück in die Lehrerrolle hinein.

Unterrichtseinsatz

Ab spätestens November erfolgt der Unterrichtseinsatz mit je zwei Wochenstunden. Im Rahmen dieses Unterrichtseinsatzes findet auch eine Lehrprobe statt.

Bildung ist nicht das Befüllen von Fässern, sondern das Entzünden von Flammen.“
Heraklit von Ephesos, griechischer Philosoph

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Seminar Mathematik

Die Mathematik ist nicht nur ein charakteristischer Teil der Sprache der Naturwissenschaften und der Technik.
Mathematische Methoden dienen auch der Objektivierung und der Strukturierung komplexer Sachverhalte. So gewonnene Aussagen bilden dann eine maßgebliche Basis für Entscheidungen.
Die Mathematik ist ein Werkzeug, um Erscheinungen der Welt aus Natur, Gesellschaft, Kultur, Beruf und Arbeit in einer spezifischen Weise wahrzunehmen und zu verstehen.

Didaktik des Fachs Mathematik

  • Entwicklung von didaktischen Jahresplänen auf der Basis der gültigen Lehrpläne
  • Fachwissenschaftliche Analyse und didaktische Reduktion von Lehrplaninhalten
  • Bearbeitung von Unterrichtsthemen nach den Zielsetzungen der einschlägigen Lehrpläne
  • Heranführung zur selbstständigen Entwicklung von Unterrichtseinheiten

Entwicklung der Lehrerpersönlichkeit

  • Wahrnehmung der Verantwortlichkeit des Lehrers in seiner Vorbildfunktion,
  • Entwicklung wichtiger Elemente der Lehrerpersönlichkeit: Auftreten vor der Klasse, Verhalten, Stimmführung und Sprache, Mimik und Gestik als Mittel zur Gestaltung des Unterrichts,
  • Entwicklung von Fähigkeiten und Fertigkeiten zur Organisation und Durchführung von fächerübergreifenden und/oder fächerverbindenden Vorhaben,
  • Anbahnung und Förderung einer offenen Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen,
  • Bereitschaft, den Mathematikunterricht den aktuellen Gegebenheiten anzupassen

Methodik des Fachs Mathematik

  • Methodenauswahl unter Berücksichtigung der Lernvoraussetzungen der Schüler
  • Methodenauswahl unter Berücksichtigung der Anforderungsprofile der einzelnen Schularten und der vorliegenden Sachstruktur
  • Auswahl, Erprobung und Begründung von Möglichkeiten der Motivation, der Unterrichtsartikulation, der Kommunikation (z.B. Sprache, Gestik, Mimik) und der Sozialformen
  • Erprobung und Förderung eines handlungsorientierten und kompetenzorientierten Unterrichts
  • Überlegungen zur Erarbeitung problemorientierter Unterrichtsentwürfe
  • Auswahl und Erprobung unterschiedlicher Arbeitsmittel
  • Entwicklung von Beurteilungsgesichtspunkten für mündliche und schriftliche Leistungen, gemeinsames Erstellen schriftlicher Aufgaben, z.B. von Stegreifaufgaben, Kurzarbeiten, Schulaufgaben und anderen Prüfungen
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Hr. StD Thomas Welzl

Seminarlehrer Mathematik

Seminar 2017/2018

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Seminar 2018/2019

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Seminar Sozialkunde

Die Sozialkunde dient der politischen Bildung, der Befähigung zur rationalen Urteilsbildung und der Erziehung zum mündigen Bürger.

Grundlage für den Vorbereitungsdienst im Fach Sozialkunde sind der Artikel 131 BV, die Prüfungsordnung sowie die einschlägigen Ausführungsbestimmungen, die zurzeit gültigen Lehrpläne und die konkreten Handlungs- und Anforderungssituationen in allen Schularten des berufsbildenden Schulwesens.

Wesentliche Ausbildungsinhalte sind unter anderem:

Didaktik des Fachs Sozialkunde

  • Entwicklung von didaktischen Jahresplänen auf der Basis der gültigen Lehrpläne,
  • fachwissenschaftliche Analyse und didaktische Reduktion von Lehrplaninhalten,
  • Bearbeitung von Unterrichtsthemen nach den Zielsetzungen der einschlägigen Lehrpläne,
  • Heranführung zur selbstständigen Entwicklung von Unterrichtseinheiten mit fachwissenschaftlichen Schwerpunkten aus Geschichte, Politik, Soziologie, Wirtschaft, Recht und Ökologie,
  • Vertiefung fachdidaktischer Grundkenntnisse,
  • Berücksichtigung des Beutelsbacher Konsenses,
  • Berücksichtigung des Unterrichtsprinzips der Aktualität

Entwicklung der Lehrerpersönlichkeit

  • Wahrnehmung der Verantwortlichkeit des Lehrers in seiner Vorbildfunktion,
  • Entwicklung wichtiger Elemente der Lehrerpersönlichkeit: Auftreten vor der Klasse, Verhalten, Stimmführung und Sprache, Mimik und Gestik als Mittel zur Gestaltung des Unterrichts,
  • Entwicklung von Fähigkeiten und Fertigkeiten zur Organisation und Durchführung von fächerübergreifenden und/oder fächerverbindenden Vorhaben,
  • Anbahnung und Förderung einer offenen Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen,
  • Bereitschaft, den Sozialkundeunterricht den aktuellen Gegebenheiten anzupassen

Methodik des Fachs Sozialkunde

  • Methodenauswahl unter Berücksichtigung der Lernvoraussetzungen der Schüler,
  • der Anforderungsprofile der einzelnen Schularten und der vorliegenden Sachstruktur,
  • Auswahl, Erprobung und Begründung von:
    Möglichkeiten der Motivation,
    der Unterrichtsartikulation,
    der Kommunikation (z.B. Sprache, Gestik, Mimik),
    der Sozialformen und
    der Arbeitsweisen auch unter Berücksichtigung längerfristiger Unterrichtskonzepte,
  • gemeinsame Planung, Durchführung und Reflexion auch komplexer Unterrichtsvorhaben, Erprobung und Förderung eines handlungsorientierten und kompetenzorientierten Unterrichts,
  • Überlegungen zur Erarbeitung problemorientierter Unterrichtsentwürfe,
  • Auswahl und Erprobung unterschiedlicher Arbeitsmittel,
  • Entwicklung von Beurteilungsgesichtspunkten für mündliche und schriftliche Leistungen, gemeinsames Erstellen schriftlicher Aufgaben, z.B. von Stegreifaufgaben, Kurzarbeiten, Schulaufgaben und anderen Prüfungen,
  • Planung und -fakultativ- Durchführung von Unterrichtsgängen, Lehrwanderungen, Lehrfahrten und Schulveranstaltungen,
  • Stärkung der Medienkompetenz in Bezug auf die Auswahl sowie die kritische Einschätzung unterschiedlicher Medien hinsichtlich ihrer Einsatzmöglichkeiten, ihrer inhaltlichen Ergiebigkeit sowie ihrer pädagogischen Reichweite
NeumannZitat Neumann

Hr. StD Max-Peter Neumann

Seminarlehrer Sozialkunde

Seminar 2017/2018

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Seminar 2018/2019

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Impressionen

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