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Mitmachen, mitreden, mitarbeiten – egal ob ein Mensch eine Behinderung hat oder nicht. Darum geht es bei Inklusion. In der Schule bedeutet Inklusion also: Kinder und Jugendliche mit und ohne Förderbedarf lernen gemeinsam.

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Inklusion - warum?

Festgestellter Förderbedarf kann ganz unterschiedliche Gründe haben:

eine Seh- oder Hörbeeinträchtigung,
eine körperliche oder motorische Beeinträchtigung,
eine chronische Krankheit,
Auffälligkeiten in der emotionalen Entwicklung und im Sozialverhalten,
autistisches Verhalten,
Schwierigkeiten beim Lernen,
Schwierigkeiten beim Sprechen.

Für uns ist Inklusion in der Schule ein Muss.

Schülerinnen und Schüler mit Behinderung
nehmen bei uns am allgemeinen Bildungssystem teil,
gehören zu unserer Schulgemeinschaft sind und
können wie alle anderen Schüler ihr Fachabitur oder Abitur ablegen …

… genau das verlangt die Charta der UN-Behindertenrechtskonvention aus dem Jahr 2009 und wir setzen es jeden Tag in die Praxis um.

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Inklusion - wie?

Unser Schulbau ist ein Modellprojekt der Inklusion – deshalb tragen wir das Signet Bayern barrierefrei!

Als erste Schule bayernweit wurden wir nach der „Norm für behindertengerechtes Bauen öffentlich zugänglicher Gebäude“ (DIN 18040-1) geplant und gebaut, haben also eine Vorreiterstellung. Deshalb erhielten wir im Jahr 2016 auch das Signet. Hier geht’s zum Presseartikel…


Diese baulichen Besonderheiten bieten wir für Menschen

mit Seheinschränkungen

Ein taktiler 3D-Gebäudeplan am Eingang ermöglicht die Orientierung in der Schule.
Alle Handläufe an den Treppen und alle Beschriftungen an den Räumen sind auch in Braille-Schrift ausgewiesen.
Hell-Dunkel-Kontraste bei den Treppenaufgängen helfen Stufen zu erkennen.
Erhebungen in den Fußbodenleisten führen zu den Türen.
Im Aufzug erleichtern Sprachansagen die Orientierung.

mit einer verminderten Hörleistung

Eine Induktionsschleife unter dem Fußboden der Aula sendet die in ein Mikrofon übertragenen Informationen direkt an Hörgeräte im Saal.

mit körperlichen oder motorischen Beeinträchtigungen

Das Schulgelände verfügt selbstverständlich über behindertengerechte Parkplätze und WCs.
Über einen Aufzug sind alle Stockwerke gut erreichbar.
Alle Klassenzimmer und Gänge sind so geplant, dass auch ein Rollstuhlfahrer nicht eingeengt wird.
Alle Türen lassen sich von Rollstuhlfahrern bequem öffnen.

Das Geheimnis der Erziehung liegt in der Achtung vor dem Schüler.“
Ralph Waldo Emerson (1803-82), amerik. Philosoph u. Dichter

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Inklusion - wer?

Wir arbeiten im Team, denn ein „inklusives Schulgebäude“ allein reicht aber nicht aus, um den betroffenen Schülerinnen und Schülern den Weg zum Schulabschluss zu ermöglichen:

Unsere Beratungslehrkraft arbeitet eng mit dem betroffenen Schüler, den Eltern und seinem mobilen sonderpädagogischen Dienst und medizinischen oder psychologischen Betreuer zusammen.

Die Lehrkräfte erarbeiten mit jedem betroffenen Schüler gemeinsam individuelle Fördermöglichkeiten.

  • Wir suchen im Team Wege, den vom Ministerialbeauftragen genehmigten Nachteilsausgleich in die Praxis umzusetzen, z. B.
  • werden Kopien vergrößert, die Kontrastschärfe erhöht,
  • unterstützen Hörgeräte und Mikrofone bei Hörschwächen,
  • wird ein Laptop zur Verfügung gestellt,
  • ist eine Schulbegleitung immer an der Seite des Schülers/der Schülerin,

Wir unterstützen im Unterricht, bei Schulveranstaltungen und in der fachpraktischen Ausbildung. Hier geht’s zum Presseartikel…

Die Basis ist eine gute Vernetzung zwischen den Therapeuten, der Familie des Schülers und der Schule!

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Zitate

Ein Nachteil ist nur dann ein Nachteil, wenn man ihn als Nachteil empfindet.“
Lisa Singer, Schülerin

Inklusion heißt für mich, dass ich auch nach meiner Krankheit (2012) noch weiter in die Schule gehen kann. Ebenfalls heißt es für mich, dass Personen mit Einschränkungen trotzdem „relativ“ normal ihren Weg weitergehen können, da die Behinderung durch individuelle Anpassungen ausgeglichen werden. Ich habe ebenfalls die Möglichkeit das zukünftige Leben mit zu gestalten und werde hierbei nicht ausgegrenzt.“
Bernd Schieder, Schüler

Inklusion ist der nachhaltige Abbau von Schranken in den Köpfen.“
Alexander Grundler, kommunaler Behindertenbeauftragter der Stadt Weiden

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Ansprechpartnerinnen

Fr. Rappl
i.V. der Beratungslehrerin

Fr. Barnutz
Beratungslehrerin in Elternzeit

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